H24 Hilfe Betreuung Pflege

Wenn Vergessen zur Krankheit wird. 

In Österreich leben derzeit rund 130.000 Demenzkranke, von denen schätzungsweise 80% zu Hause gepflegt werden. Mit steigender Lebenserwartung wird sich diese Zahl bis 2050 auf 270.000 erhöhen. Das könnte bedeuten, dass jeder 12. Österreicher über 60 an Demenz leiden wird. Davon ist die Alzheimer-Krankheit für 60-70% aller Demenzerkrankungen verantwortlich

Die Zielgruppen dieses Schwerpunktes sind vor allem Personen, die an Demenz, als auch an Morbus Alzheimer erkrankt sind. Begleitend werden aber auch comorbide Erkrankungen wie Altersdepression und Verhaltensauffälligkeiten bei demenzkranken Menschen erfasst, wie z.B. Nachtaktivität, zwischenzeitlich auftretende Gereiztheit bis hin zu Aggressivität, aber auch Unruhe, Ängste oder Schlafstörungen, um nur einige dieser demenzassoziierten Phänomene zu nennen.

Die wiederkehrenden Überprüfungen der Diagnose inklusive der halbjährlich vorgeschriebenen psychiatrischen Testung (Mini Mental Status) zur Weiterverordnung der antidementiven Therapie durch den Hausarzt werden im Rahmen dieses Projektes natürlich ebenfalls angeboten.

Früherkennung ist wichtig. 

Auch kann man im Verdachtsfall durch eine frühzeitige Diagnose des Nervenfacharztes den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen. Gerade die möglichst frühe Erkennung und Behandlung der Krankheit Demenz hat einen hohen Stellenwert. 

Ziel ist, das Zusammenleben aller beteiligten Personen zu erleichtern, die Aktionsradien der Betroffenen zu erhöhen und möglichst lange aufrecht zu erhalten.