H24 Hilfe Betreuung Pflege

Was machen wir neu?

...Eine vollkommen neue Art der medizinischen Versorgung und Betreuung...

In diesem Schwerpunkt wählen wir einen sozialpsychiatrischen Ansatz um das extrem wichtige Umfeld des Betroffenen in Therapie und Betreuung umfassend miteinbeziehen zu können.

Hier ist es uns von besonderer Bedeutung, Patientengespräche in eben dessen gewohnten Lebensumfeld zu führen, um die emotionale Belastung dabei auf das absolute Minimum zu reduzieren und so ein objektiveres Persönlichkeitsbild zu erhalten. Damit erhöht sich die Qualität der Diagnose wie die der empfohlenen Therapie. 

Dazu haben wir eine enge Kooperation mit einem niedergelassenen Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutischer Medizin und können unseren Klienten und deren Angehörigen die umfassende sozialpsychiatrische Kompetenz eines langjährig klinisch erfahrenen Facharztes in Form von Hausbesuchen anbieten. 

Wie nutzt es?

Auf natürliche Weise ergibt sich daraus auch eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung im unmittelbaren Umfeld des Betroffenen.

Dazu zählen die Angehörigen, die häufig mit den sich abzeichnenden Symptomen schon seit geraumer Zeit konfrontiert waren.

Dem Hausarzt kommt dabei große Bedeutung zu, schließlich hat dieser den oder die Betroffene schon seit langer Zeit medizinisch begleitet und ein umfassendes Wissen über seinen Allgemeinzustand.

Ebenso kommt der Hauskrankenpflege und vor allem den PersonenbetreuerInnen, die den Klienten rund um die Uhr betreuen und beobachten eine wichtige Rolle zu. Änderungen des Allgemeinzustandes fallen Ihnen vor allen anderen auf. Dieses nahe Verhältnis kann und soll genutzt werden, um die Erkrankten kontinuierlich und eng zu begleiten und um negativen Veränderungen des seelischen Zustandes frühzeitig entgegenwirken zu können und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Durch die im Schwerpunkt stattfindende Kommunikation der einzelnen Spezialisten über Änderungen im biopsychosozialen Befinden unserer Klienten bekommen alle Professionisten ein besseres Bild und können deren therapeutischen Prozesse optimal abstimmen. Die Angehörigen werden in diesen Prozess aktiv miteinbezogen.

So können zum Beispiel die gefürchteten aggressiven Phasen, aber auch Tag/Nachtumkehr, Ängste etc. im Krankheitsverlauf abgemildert und teilweise ganz vermieden werden. 

Auch werden durch Kriseninterventionen Krankenhauseinweisungen minimiert und irritierende Ortswechsel vermieden.